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Planung & Projektmanagement für Signal- und Telekommunikationsanlagen

Alle Bearbeitungen der vorgeschlagenen Themen der Abschlussarbeiten gehen mit einem 3-monatigem Vollzeit-Praktikum und der anschließenden Bearbeitungszeit einher.

1. Formalisierungen an verschiedenen Beispielen (BA/SA, MA)

These:

Heutige Planungsrichtlinien bedienen sich meist an der Prosa-Form. Vorgaben zur Planung werden in Fließtext und unterstützenden Grafiken beschrieben. Der angebotene Interpretationsspielraum ist dabei ein großes Hindernis, sodass Zusammenhänge durch den Leser unterschiedlich transportiert werden. Die Formalisierungen verschiedener Regelwerke wird in der schnelllebigen Zeit und der erhöhten Regelwerksdokumentation immer wichtiger.

Aufgabenstellung:

Ziel ist es die einheitliche Übertragung von einfachen Regelwerken in Darstellungsformen zu überführen. Die ist am Beispiel kurzgehaltener Richtlinien der Ril 819-Familie aufzuzeigen. Hierbei sollen Darstellungsvergleiche aufgezeigt werden.

Begriffe wie „Muss, Soll“ und weitere sind in den Darstellungsmöglichkeiten zu analysieren und umzusetzen.

Kurz geschrieben (intern):

  • Einfache Überführungen aus dem Regelwerk 819 in Prozessrichtlinien
  • Vergleich Darstellungsmöglichkeiten an weiteren Richtlinien (vgl. 819.0202)
  • Untersuchung Regelwerk auf Unstimmigkeiten und Interpretationslücken

2. Planungsleitfaden Neue Sekundärbahn am Beispiel Heidenau – Altenberg (MA, DA)

These:

Auf Nebengleisstrecke mit geringer Zugfrequentierung soll in Zukunft die regionale Erschließung vorangetrieben werden. Hierfür sind zahlreiche Änderungen vorangestellt. Die Ausrüstungstechnik für solche Strecken ist veraltet oder mit einem hohen Personalaufwand verbunden. Nicht an jedem Haltepunkt ergibt sich eine Wirtschaftlichkeit für ein Stellwerk. Es sind für solche Strecken über eine veränderte Sicherungsthematik zu diskutieren. Als neu entwickeltes System ist die „Neue Sekundärbahn“ zu erwähnen. Diese sticht durch eine Reduzierung der Streckenausrüstung und der dennoch technisch möglichen Überwachung von Fahrzeugbewegungen heraus.

Aufgabenstellung:

Anhand von Streckenbetrachtung soll die Möglichkeit von NSB analysiert werden. Aus verschiedenen Planungsvorgaben, soll ein Regelwerk erstellt (z.B. Ril 819.1344) und an ausgewählten Strecken in Form einer Planung dargestellt werden.

Auf vielen Strecken ist der Zugleitbetrieb vorrangig. Mit der fehlerbehafteten Komponente „Mensch“ sollen Unterschiede anhand der Planungsergebnisse aufgestellt werden.

Ein Leitfaden für die Umplanung von Strecken mit Zugleitbetrieb zu NSB soll diskutiert werden. Zudem sollen verschiedene BÜ-Sicherungsarten und deren Anpassung betrachtet werden.

Kurz geschrieben (intern):

  • Planungsvorgaben NSB anhand ETCS -> einheitlich INESS
  • Abwägung Sinn NSB-Planung
  • Unterschied NSB-TUZ -> Weiterentwicklung aus TUZ
  • Einbindung BÜ ntg und tg
  • Erstellung Regelwerk am Bsp Ril 819.1344 -> betriebliche Zustände Ril 819.1700ff
  • Verwendung HSA 2021 (Leitfaden Interview LST-Ausrüstung auf Nebenbahnen)

3. Analyse zur Auswirkung BP 4.0 auf Planunterlagen und ETCS-Ready Planungen (BA/SA)

These:

Mit der verbesserten Videoaufnahme und Auswertung werden anhand des Datenmaterials durch Führerstandsmitfahrten die Positionen verschiedener Ausrüstungstechniken geprüft und dokumentiert. Das Verfahren ist deutlich effizienter als das manuelle Ausmessen vor Ort. Hieraus ergeben sich Unterschiede zwischen den Angaben in den Bestandsplänen und der neuen Dokumentation.

Aufgabenstellung:

In einer wissenschaftlichen Arbeit soll der Handlungsbedarf solch einer Dokumentation an ausgewählten Strecken analysiert werden. Hierfür sollen verschiedene Videoprogramme analysiert werden. Es soll gewerkeübergreifend und anschließend speziell für das Gewerk LST geprüft werden, welche Dokumentation sinnvoll erscheint.

Aus den Daten ist statistisch zu betrachten, welche Folgen die neue Dokumentation mit sich führt. Es ist zu prüfen, welche Auswirkungen diese Art der Überprüfung auf Planungen und Bestandsunterlagen hat.

Kurz geschrieben (intern):

  • Handlungsbedarf, Abschätzung Umplanung
  • Auswirkung Analyse (Wahrscheinlichkeit der Abweichungen)
  • Neuerstellung fahrdynamische Berechnung

4. LST-seitige Einbindung verschiedener Rangierterminals (BA/SA, MA, DA)

These:

Mit der politischen Ambition die Schiene zu stärken, wird zukunftsorientiert auch der Güterverkehr steigen. In unzähligen Forschungsarbeiten sind verschiedene Rangierdepots mit ausgefallenen Techniken bereits entwickelt worden. Diese Stationen sind in das vorhandene Schienennetz LSTseitig einzubinden.

Aufgabenstellung:

In einer wissenschaftlichen Arbeit sind die verschiedenen Rangierterminals in ihrer Art zu analysieren. Dabei soll eine Abwägung für eine Integration in das Schienennetz für das Gewerk LST erfolgen. Es sind Betriebsabläufe und Vergleiche zwischen den Rangierterminals zu diskutieren.

Schlussendlich soll anhand verschiedener Sicherungsarten (z.B. konventionell, ETCS, NSB, ZLB) dokumentiert werden, welche Art eines Rangierterminals sich für die aufgezählten Sicherungsarten am geeignetsten darstellt.

Kurz geschrieben (intern):

  • Unter konventionell, ETCS, TUZ, NSB
  • Betriebliche Anforderungen, verkehrliche Konzeption

5. Zuglenkung – Gleisbenutzung Analyse (BA/SA)

These:

Die Zuglenkung als leittechnisches System ist seit Jahren eine geprüfte und zuverlässige Anwendung für Bahnhöfe, in denen der Personalaufwand an Fahrdienstleiter schwindet oder anderweitig notwendig ist. Die Zuglenkung soll für BEST-Simulationen als auch in schwachfrequentierten Zeiten zum Einsatz kommen. Jedoch ist die Nutzung der Zuglenkung mit einem verschiedenen Zeitfaktor behaftet.

Aufgabenstellung:

Zu untersuchen, ist die zeitliche Auswirkung unter Benutzung der Zuglenkung für verschiedene Bahnhöfe. Dabei sind zwischen kleinen und großen Knoten zu analysieren, welche Problematiken auftreten. Mit den Einstell- und Fahrtzeiten ist mittels Simulationssoftware zu bestimmen, wie die Gleisbenutzung für verschiedene Bahnhöfe mit dem Fahrplan interagiert. Welche Besonderheiten sind in den Fällen sichtbar. Es ist zu prüfen, wie die Gleisbenutzung fahrplanbasierend umzusetzen ist. Dabei ist auf verschiedene Betriebsabläufe (z.B. Bauarbeiten) zu achten. Die Auswertung soll statistisch dokumentiert werden.

Kurz geschrieben (intern):

  • Gleisbenutzung Vgl. kleine und große Knoten
  • Fstr-Zeit Einstellung, Auflösung am fiktiven Fahrplan
  • Diagramm Gleisnutzung -> Optimierungsmöglichkeiten

Legende:

BA/SA – Bachelor-/ Studienarbeit
MA – Masterarbeit
DA – Diplomarbeit

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